Bettwanzen im Unternehmen bekämpfen

Die nachtaktiven Bettwanzen (Cimex lectularius) sind in der Hotellerie und bei Liegenschaftsverwaltungen gefürchtet. Sie ernähren sich von menschlichem Blut und verstecken sich in Betten, Möbeln, Teppichen sowie hinter Tapeten und Bilderrahmen. Oft werden sie mit Koffern oder durch Secondhand-Möbel eingeschleppt.

Drei Bettwanzen in verschiedenen Entwicklungsstadien auf einer weissen, texturierten Oberfläche. Links die Larve, rechts die ausgewachsene Bettwanze.

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Desinfecta Techniker untersucht den Reisverschluss eines Sofas auf Spuren von Insekten.

Risiken von Bettwanzen

Ein Bettwanzenbefall kann sowohl finanzielle als auch reputationsbezogene Konsequenzen haben. Diese kleinen, hartnäckigen Parasiten können sich schnell ausbreiten und sind schwer zu beseitigen. Dies macht ihre Bekämpfung zu einer herausfordernden und kostspieligen Angelegenheit.

Eines der grössten Risiken ist der potenzielle Reputationsschaden. Heutzutage haben Online-Bewertungen und soziale Medien einen grossen Einfluss auf die Entscheidungen von Kunden.

So kann sich die Nachricht von einem Bettwanzenbefall schnell verbreiten und das Image eines Unternehmens langfristig schädigen. Gäste, die von Bettwanzen betroffen sind, können ihre negativen Erfahrungen teilen, was künftige Buchungen und das Vertrauen in die Marke erheblich schädigen kann.

Finanzielle Verluste sind ein weiteres Risiko. Die Kosten für eine professionelle Bettwanzenbekämpfung, die möglicherweise mehrfache Behandlungen erfordert, können beträchtlich sein. Hinzu kommen potenzielle Umsatzeinbussen, wenn Zimmer während der Behandlungsphasen nicht vermietet werden können und Kunden Entschädigungen verlangen.

FAQ

Häufige Fragen zu Bettwanzen

Bettwanzen sind nachtaktiv und verstecken sich tagsüber. Um einen Befall zuverlässig ermitteln zu können, setzen wir auf speziell ausgebildete Spürhunde.

Die Bettwanzenspürhunde erkennen die Bettwanzen an ihrem Geruch und können diese so in Zimmern zuverlässig und präzise ermitteln.

Befallsanalyse anfragen

Wissenschaftliche Studien haben bisher keine Beweise dafür gefunden, dass Bettwanzen Krankheiten auf Menschen übertragen. Dennoch können ihre Stiche Hautirritationen, Juckreiz und allergische Reaktionen verursachen.

Darüber hinaus kann ein Befall von Bettwanzen Stress verursachen, einschliesslich Angstzuständen und Schlafstörungen.

Eine Bettwanzenbehandlung ist nur dann erfolgreich, wenn vorgängig eine gründliche Befallsanalyse stattgefunden hat. Vor jeder Bekämpfung führen wir daher eine solche mit einem Bettwanzenspürhund durch. Damit alle potenziellen Verstecke der Bettwanzen und all ihrer Entwicklungsstadien gefunden werden können, müssen diese im Vorfeld frei zugänglich gemacht werden. Hat sich ein Befall bestätigt, müssen auch die angrenzenden Räume untersucht werden.

Anschliessend verwenden wir eines von zwei natürlichen Verfahren, die sich als effiziente Lösungen bewährt haben: Das Wärme- oder Kälteverfahren.

Wärmeverfahren
Die Wärmebehandlung erfolgt einmalig durch die kontrollierte Temperaturerhöhung des befallenen Raums via Elektroofen. Bei einer Behandlungsdauer von einigen Tagen werden bei 50 °C alle Insektenstadien abgetötet. Dabei wird die Raumtemperatur während der ganzen Aktion überwacht und aufgezeichnet.

Kältebehandlung
Die Kältebehandlung erfolgt mit Trockeneisschnee, welcher bei minus 78 °C unter Druck appliziert wird. Dadurch werden Bettwanzen, welche sich in Ritzen und Spalten aufhalten, in all ihren Stadien getilgt. Bei diesem Verfahren ist eine Zweitbehandlung erforderlich und erfolgt in der Regel nach rund drei Wochen.

Erfolgskontrolle mit Spürhund
Die Erfolgskontrolle wird in Zusammenarbeit mit einem speziell auf Bettwanzen ausgebildeten Spürhund und dessen Hundeführer durchgeführt. Ein Zertifikat bestätigt, dass zum Zeitpunkt der Erfolgskontrolle weder lebende Bettwanzen noch deren Entwicklungsstadien nachgewiesen werden konnten.

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Literatur zum nachlesen

Mehr Informationen

Auf dem Bild ist eine Frau zu sehen, die Bettwanzenstiche auf der Schulter hat.

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